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"Wenn ich fotografiere, bete ich" - so heißt ein Seminar im Haus der Stille im kommenden Sommer. Die Journalistin Sabine Eisenhauer hat sich jetzt im Winter einfach einmal ihre Kamera umgehängt und ausprobiert, wie das gehen könnte: fotografierend zu beten. Hier ist ihr Fotostory-Gebet

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Hallo Gott! Ich arbeite. Auch am Wochenende. Noch 14 Mails, drei Internet-Beiträge und zwei Facebook-Posts. Ist eine Information halbwegs verarbeitet, kommen die drei nächsten rein. Viel anderes nehme ich gar nicht wahr. Und das gefällt mir nicht. Ich lasse das jetzt sein, nehme die Kamera und werfe mal durch sie einen Blick auf meine Umgebung.

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Ach, du liebe Zeit! Auf meinem Sofa sitzen weder Familie noch Freunde. Hier machen sich nur Unterlagen und Daten breit. Also gehe ich mit dem Fotoapparat mal lieber nach draußen.

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Draußen ist es still. Im Winter ruht alles. Keine Anfragen, keine Bewegung, kein Wachstum, keine Anforderungen.

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Hallo Gott, dieser Moment ist eingefroren – und das hast Du tatsächlich wunderbar gemacht!

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Während ich auf den Computer gestarrt habe, ist ein Vogel über meine Terrasse gehüpft. Ich verpasse anscheinend viel, wenn ich arbeite.

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Schärfe einstellen, Brennweite korrigieren und dabei mal bewusst meinen Weg in den Fokus nehmen.

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Die Kamera nach oben halten – und siehe da: Ich nehme den Himmel wahr.

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Hallo Gott, die Welt ist tatsächlich richtig weit und groß. Das merke ich, wenn ich sie in Ruhe durch die Linse betrachte.

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Fotografieren braucht Zeit und Geduld. Dann nähert sich nämlich neugierig Herr Wildschwein. Und, Gott, das war eine richtig coole Begegnung!

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Oh, Gott, manchmal wird plötzlich alles anders. Auch das halte ich mit der Kamera fest, damit ich nicht vergesse, wie fragil alles ist – und Arbeiten wirklich nicht das Wichtigste.

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Was nämlich wichtiger ist: innehalten, Menschen treffen, zusammen sein, sich austauschen, einander begegnen.

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Aufmerksamer gehe ich weiter. Leben wächst wieder. Leben ist kostbar. Leben ist schön. Hallo Gott, und dafür bin ich Dir gerade ziemlich dankbar!

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„Wer fotografiert, entwickelt eine Beziehung zu seinem Motiv und kommuniziert mit ihm. Hinter der Kamera bin ich achtsam, nehme meine Umgebung neu wahr und erkenne die Schöpfung Gottes.“ Pfr. Jürgen Hoffmann

„Wenn ich fotografiere, bete ich. Fotografieren als geistlicher Übungsweg“ Ein Seminar im Haus der Stille in Rengsdorf vom 30. August bis 1. September 2019, Kursnummer 19135. Anmeldung per E-Mail anmeldung.hds@ekir.de oder über das Online-Formular   

Der Workshop startet mit einem geistlichen Wort. Dann erkunden die Teilnehmenden ihre Umgebung mit der Kamera.Texte zu den Bildern entstehen anschließend beim Anschauen und Nachdenken über die Aufnahmen.

Kursleitung: Jürgen Hoffmann, Pfarrer der Evangelischen  Tersteegen-Kirchengemeinde in Düsseldorf, und Berufsschullehrer und Pfarrer Volker Hassenpflug aus Heusweiler im Saarland

Fotostory: Sabine Eisenhauer, Redaktion: Anna Neumann, online@ekir.de, Februar 2019, IMPRESSUM

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